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Downhole-Messungen

Ankunftszeiten

Die Downhole-Messung, auch vertikalseismische Profilierung (VSP) genannt, ist ein seismisches Meßverfahren bei dem Schallwellen an der Erdoberfläche angeregt und mittels Bohrlochaufnehmern in einer Bohrung in verschiedenen Tiefen registriert werden. Der Schallanregungspunkt befindet sich dabei üblicherweise in unmittelbarer Nähe zur Bohrung.

Bei der Downhole-Messung können sowohl P-Wellen als auch Scherwellen angeregt und ausgewertet werden. Für jede Signalposition werden die Erstankunftszeiten (Laufzeiten) der verschiedenen seismischen Wellentypen an den Signalaufnehmern festgestellt.

Über Korrelationsmodelle oder Bohrkern-
informationen lassen sich dann Rückschlüsse über den lithologischen Aufbau des Untergrundes ab-
leiten.

Die Messungen können sowohl im grundwasser-
erfüllten Bereich der Bohrungen als auch oberhalb des Grundwasserspiegels erfolgen. Für die Downhole-Messungen ist ein verrohrter Bohrlochausbau von mindestens 3 Zoll vorzusehen (bis 6” anwendbar). Der Ausbau sollte mittels PVC Tübingen erfolgen, wobei eine ausreichende Hinterfüllung vorzusehen ist. Der vertikale Meßabstand beträgt üblicherweise 1 bis 2 m.

Downhole-Messungen werden meist zur Vorerkundung von Bauprojekten benutzt bei denen dynamische Lasten auf die Gründung berücksichtigt werden müssen (Maschinen, Erdbeben).

Downhole Setup

Ankunftszeiten

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Versuchsanordnung

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Methodik Downhole

Methodik Downhole

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Geotomographie GmbH - Neuwied

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