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Elektromagnetische (EM) Verfahren werden zur Erkundung von Leitfähigkeitsstrukturen im Untergrund eingesetzt. Bei diesen Verfahren werden mittels einer Sendespule elektromagnetische Wirbelströme im Boden induziert. Diese führen bei elektrisch leitenden Einlagerungen zur Erzeugung sekundärer elektromagnetischer Felder, die sich mit dem ursprünglichen Sendefeld überlagern. Mittels einer Empfangsspule wird das gesamte resultierende elektromagnetische Feld erfaßt, das sich in Abhängigkeit von der Größe und Leitfähigkeit einer Einlagerung in der Intensität und Phasenlage unterscheidet. Durch eine Kanalisierung der Wirbelströme in gut leitfähigen Einlagerungen, wie z.B. Metallteilen, ist die Elektromagnetik für deren Nachweis in einer elektrisch schlecht leitenden Umgebung besonders geeignet.
Für die Messungen eingesetzte Meßgeräte sind z.B. das EM31, EM34 und EM61. Je nach Meßgerät können verschiedene Frequenzbereiche angesprochen und damit unterschiedliche Eindringtiefen erreicht werden.
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